Contra Aquincum, Römische Festung im V. Bezirk, Ungarn.
Contra-Aquincum ist eine römische Militärfestung, deren Ruinen unter Schutzglas in der Nähe der Elisabethbrücke am Pest-Ufer liegen. Die Fundamente zeigen mehrere Schichten von Ziegeln und anderen Baustoffen, die über Jahrhunderte hinweg verwendet wurden.
Römische Soldaten errichteten diese Festung im frühen 2. Jahrhundert, um die Donau-Überquerungen zu schützen und den Handel zu überwachen. Später wurde sie verstärkt und spielte eine wichtige Rolle in der Verteidigung gegen Angriffe von Norden.
Die Befestigung zeigt, wie die Römer am Donauufer lebten und welche Techniken sie verwendeten. Man kann sehen, wie sie Ziegeln und umgenutzte Grabsteine in die Mauern einbauten.
Die Ruinen befinden sich direkt an der Straße in der Nähe der Elisabethbrücke und sind leicht zu erreichen. Es ist eine freie Besichtigung, die jederzeit möglich ist, da der Ort offen zugänglich ist.
Die Anlage enthält Überreste von Waffen, Werkzeugen und persönlichen Gegenständen, die römische Soldaten vor fast 2000 Jahren verloren haben. Diese Funde geben einen direkten Einblick in den Alltag der Garnison an diesem strategischen Ort.
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