Elisabethbrücke, Stahlhängebrücke in Budapest, Ungarn
Die Elisabeth-Brücke ist ein weißes Stahlbauwerk, das über eine Distanz von fast 379 Metern (1243 Fuß) das Stadtzentrum von Pest mit dem Gellértberg verbindet. Ihre schlanken Pfeiler erheben sich ohne horizontale Verbindungen aus dem Wasser und tragen die Fahrbahn an Stahlkabeln über den Fluss.
Die ursprüngliche Brücke aus dem Jahr 1903 fiel während des Zweiten Weltkriegs deutschen Sprengungen zum Opfer, wodurch die gesamte alte Bausubstanz verloren ging. Der Wiederaufbau begann erst in den frühen 1960er-Jahren mit einem völlig neuen Entwurf, der 1964 eröffnet wurde.
Die Brücke trägt den Namen von Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, deren tiefe Verbundenheit mit dem ungarischen Volk bis heute im kollektiven Gedächtnis lebendig bleibt. Viele Einheimische nennen sie liebevoll einfach Erzsébet híd und betrachten sie als Symbol der Wiedergeburt nach den Zerstörungen des Krieges.
Die Querung verfügt über je drei Fahrbahnen in jede Richtung und zusätzliche Gehwege auf beiden Seiten. Fußgänger erreichen die Überführung bequem vom Ufer aus und genießen von den Außenpromenaden eine weite Sicht auf den Fluss.
In den Pfeilern befinden sich kleine Kameraöffnungen, die durch natürliches Licht bunte Bilder des vorbeiziehenden Verkehrs auf die Innenwände projizieren. Dieses optische Phänomen bleibt für die meisten Passanten unsichtbar, sofern sie nicht ins Innere gelangen.
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