Körmend, Stadt im Komitat Vas in Westungarn
Körmend ist eine Stadt im Westen Ungarns in der Nähe der Flüsse Rába und Pinka, wo sich flaches Gelände und Hügelland treffen. Das Stadtgebiet wird von der Batthyány-Burg geprägt, die von einem großen Park umgeben ist, sowie von mehreren Kirchen im Barockstil, darunter eine reformierte Kirche von 1788 und ein neugotisches Gebäude.
Archäologische Funde zeigen menschliche Besiedlung in dieser Gegend seit dem dritten Jahrtausend vor Christus, angezogen durch die Flussübergänge und das reichlich vorhandene Wasser. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1238, als König IV. Béla nach dem Tatarensturm Körmend Stadtrechte verlieh und damit seine Bedeutung als Handelsplatz an der Bernsteinstraße festigte.
Der Bahnhof liegt im östlichen Stadtteil und bietet regelmäßige Verbindungen zu nahegelegenen Städten wie Szombathely. Die Stadt ist flach und leicht zu Fuß zu erkunden, mit Parks und Wegen entlang der Rába zum Entspannen und für Spaziergänge.
Der älteste Baum im Park ist ein Bergahorn, der etwa 200 Jahre alt ist und aus einer Zeit stammt, als die Batthyány-Familie den Garten nach englischem Vorbild umgestaltete. Ein 1810 errichteter Obelisk mit Bronzetafeln würdigt die Familie und erinnert an ihre Rolle in der Stadtgeschichte.
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