Castle of Dédes, Mittelalterliche Burgruine in Dédestapolcsány, Ungarn
Die Burg von Dédes ist eine mittelalterliche Ruine auf einem Hügel in der Nähe von Dédestapolcsány, im Norden Ungarns. Erhalten geblieben sind Teile eines viereckigen Turms, Steinmauern und die Reste einer gemauerten Wasserzisterne.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert im Rahmen eines großen Befestigungsprogramms nach dem Mongoleneinfall errichtet. Sie diente jahrhundertelang als Verteidigungsposten, bis sie 1567 während eines osmanischen Angriffs zerstört wurde.
Die Burg steht auf einem Hügel, den Menschen bereits in der Bronzezeit bewohnten, lange bevor die erste Steinmauer errichtet wurde. Wer genau hinschaut, erkennt im Mauerwerk verschiedene Bauphasen, die zeigen, wie die Anlage über Jahrhunderte hinweg verändert wurde.
Der Weg zur Ruine führt durch unwegsames Gelände mit unebenem Boden, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Einige Bereiche der Mauern sind durch Holzstützen und Schutzbarrieren gesichert, die man beim Besuch beachten sollte.
Als die osmanischen Truppen 1567 den Turm stürmten, zündeten die Verteidiger Sprengstoff im Inneren und flohen durch einen unterirdischen Tunnel. Die Explosion tötete schätzungsweise 400 angreifende Soldaten.
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