Burgviertel, Historisches Viertel auf dem Burgberg, Budapest, Ungarn.
Das Burgviertel ist ein mittelalterliches Stadtviertel auf dem Burgberg, das sich über 170 Meter Höhe erstreckt und von engen Gassen durchzogen wird. Die Gebäude stammen aus verschiedenen Epochen und folgen den natürlichen Kurven und Höhenlinien des Geländes, was ein verworrenes Straßennetz schafft.
König Bela IV. errichtete zwischen 1247 und 1265 die erste königliche Residenz und machte das Gebiet zu einer befestigten Siedlung nach der mongolischen Invasion. Das Viertel entwickelte sich seitdem weiter und wurde immer wieder umgebaut, während verschiedene Dynastien die Architektur und das Layout beeinflussten.
Das Viertel war jahrhundertelang der Sitz der Macht und prägt bis heute das Aussehen Budapests durch seine Institutionen und Denkmäler. Die Kirchen, Museen und Plätze werden von Einheimischen und Besuchern genutzt, um die Geschichte und Kunst des Landes kennenzulernen.
Man kann das Viertel mit dem Bus 16 ab Deak Ferenc ter oder mit der Drahtseilbahn von Clark Adam Square aus erreichen. Das hügelige Gelände bedeutet, dass einige Wege steil sind, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und bereit sein, die Treppen und Steigungen zu bewältigen.
Unter den mittelalterlichen Straßen und Gebäuden liegt ein ausgedehntes Netzwerk von natürlichen Höhlen und in Stein gehauenen Kellern, das sich über etwa 10 Kilometer erstreckt. Dieses unterirdische Labyrinth war über Jahrhunderte hinweg Teil des täglichen Lebens und wird heute nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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