Gulács, Vulkanischer Berg in Nemesgulács, Ungarn.
Gulács ist ein 393 Meter hoher Basaltzeugenberg im Tapolcaer Becken in Ungarn, westlich von Nemesgulács. Seine Hänge tragen die Spuren eines bis 1961 betriebenen Steinbruchs, und an vielen Stellen tritt Basaltgestein zutage.
Der Name Gulács stammt vom altungarischen Personennamen Gula und erscheint 1268 erstmals in einer schriftlichen Quelle, als zwei Orte dieses Namens bestanden, später drei (Alsó-, Felső- und Középső-Gulács). Bis 1961 wurde am Berg Basalt für den Straßenbau abgebaut; die Narben des Steinbruchs sind an den Hängen noch zu sehen.
Die umliegenden Dörfer nutzen den vulkanischen Boden seit Generationen für den Weinanbau und die Landwirtschaft. Diese Verbindung zwischen dem Berg und den lokalen Traditionen prägt bis heute das Leben der Menschen in der Region.
Der Fernwanderweg Országos Kéktúra quert den Berg, führt aber nicht auf den Gipfel; er kommt an der Quelle Sér-kút am Hang vorbei. Zum Gipfel gelangt man über den mit einem blauen Dreieck markierten Weg. Der bis 1961 betriebene Steinbruch hinterließ sichtbare Narben am Hang.
Der Fernwanderweg Országos Kéktúra berührt den Berg, führt aber nicht auf den Gipfel; dorthin gelangt man über den mit einem blauen Dreieck markierten Weg, der auch an der Quelle Sér-kút am Hang vorbeiführt.
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