Jász Museum, Regionalmuseum in Jászberény, Ungarn
Das Jász Museum ist ein Regionalmuseum in Jászberény, das seit 1931 in einem eingeschossigen Gebäude untergebracht ist, das 1842 aus den Steinen des alten Rathauses errichtet wurde. Seine Dauerausstellungen gelten der Geschichte, Archäologie und Ethnographie der Jászság, und sein bekanntestes Stück ist das Lehel-Horn, ein Elfenbeinschnitzwerk mit Zirkusszene.
Das Museum wurde 1874 gegründet und geht auf eine Initiative des Bezirkshaupt Sipos Orbán zurück. Die Gründung war Teil eines größeren Interesses an der Bewahrung lokaler Geschichte während des 19. Jahrhunderts.
Das Museum zeigt Exponate über die Jászság-Region und die Geschichte der Jász-Bevölkerung. Besucher können sehen, wie die Menschen dieser Gegend gelebt haben und welche Gegenstände ihnen im Alltag wichtig waren.
Der Zugang erfolgt normalerweise an Wochentagen, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Es ist ratsam, sich vor einem Besuch über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren, besonders wenn man an Wochenenden kommen möchte.
Das Lehel-Horn ist aus Elfenbein im byzantinischen Stil geschnitzt und zeigt eine Zirkusszene; eine fehlende Stelle am Rand könnte die Legende genährt haben, es sei Lehels eigenes Horn. Der Jász-Kapitän trug es bei Feierlichkeiten am Gürtel, und es erscheint im Wappen der meisten Jász-Orte.
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