All Saints Church, Budapest-Hegyvidék, Katholische Kirche im XII. Bezirk von Budapest, Ungarn
Die Allerheiligenkirche steht direkt gegenüber dem Haupteingang des Farkasréti-Friedhofs im 12. Bezirk von Budapest. Sie wurde 1975–1977 nach Plänen von István Szabó erbaut; ihre Wände bestehen aus 16.000 vorgefertigten BH-60-Betonhohlblöcken, deren Hohlräume mit Stahlbeton gefüllt wurden, was eine ziegelähnliche Textur ergibt. Die Hauptfront gliedert sich in drei Massen: Die rechten Wände ragen wie erhobene Hände empor, die linke zeigt einen kreuzförmigen Hohlraum, und zwischen ihnen hängen die Glocken im Freiraum.
Die Pfarre bildete sich 1931 und feierte in einer Schule, ab 1938 in der Keresztes-Szent-János-Kapelle des Farkasréti-Friedhofs. Nach Beschädigung der Kapelle 1945 und ihrem späteren Abriss fanden die Gottesdienste in einer Krypta und dann in einem umgebauten ehemaligen Restaurant statt. Die Baugenehmigung für eine neue Kirche kam im Dezember 1974; errichtet wurde sie 1975–1977 als erste neue Kirche Budapests seit über 25 Jahren.
Die Kirche dient als Pfarrkirche für das Gebiet Budapest-Farkasret und liegt unmittelbar gegenüber dem Haupteingang des Friedhofs Farkasret. Besucher bemerken oft, wie die Lage der Kirche die Menschen verbindet, die den nahe gelegenen Friedhof besuchen.
Die Kirche steht direkt gegenüber dem Haupteingang des Farkasréti-Friedhofs im XII. Budapester Bezirk. Die Straßenbahnen 59 und 61 halten am Friedhof, der Bus 21A an der Budakeszi út. Der Eingang ist über eine überdachte Treppe vom kleinen Platz aus erreichbar; der Innenraum wird durch seitliche, vordere und obere Fenster beleuchtet.
Statt eines traditionellen Kirchturms sind die Kirchenglocken auf einem Betonträger montiert, der die Eingangshalle mit dem Hauptschiff verbindet. Dieses ungewöhnliche Design ist oft eine Überraschung für Besucher, die nach einem klassischen Turm suchen.
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