Mária Chapel in Kútvölgy, Katholische Kapelle im Stadtteil Kútvölgy, Budapest, Ungarn.
Die Mária-Kapelle in Kútvölgy besteht aus einer kleinen rechteckigen Steinkapelle mit Satteldach von 1753, die heute als Sanktuarium der größeren, 1990 hinzugefügten Magyarság Engesztelő Kápolnája aus Kalkstein dient. Die originale Eisentür verschließt noch immer die kleine Kapelle, und der danebenliegende Mária-kút-Brunnen ist von einer Mauer umgeben, die einen kleinen Kreuzgang mit zwölf Kreuzwegstationen aus Carrara-Marmor bildet, die belgische Pilger 1991 stifteten.
Nach der Rettung eines Kindes aus einem Brunnen 1753 wurde an diesem Ort eine erste Kapelle errichtet. Die heutige Steinkapelle wurde 1990 vollendet und ersetzt die ursprüngliche hölzerne Struktur.
Zu den Marienfesten kamen im 19. Jahrhundert Hunderte Pilger, nicht nur aus Pest, sondern auch aus entfernteren Landesteilen und dem Ausland. Der daneben liegende Brunnen Mária-kút ist heute von einer Mauer mit kleinem Kreuzgang umgeben, an der zwölf Kreuzwegstationen aus Carrara-Marmor hängen, die belgische Pilger 1991 stifteten.
Die Kapelle steht an der Ecke Felső Svábhegyi út und Városkúti út am Regőczi-István-Platz in Kútvölgy, nicht in der Galgóczy utca. Die danebenliegende Mária-kút-Quelle ist von einer Mauer umgeben, die einen kleinen Kreuzgang bildet, mit zwölf Kreuzwegstationen aus Carrara-Marmor, die belgische Pilger 1991 stifteten. Neben der Kapelle steht ein 1998 geweihtes Pilgerhaus namens Táborhegyen.
Das spanische Gemälde aus dem 17. Jahrhundert mit Maria und dem Jesuskind war 1970 das Gnadenbild der Kapelle, als Pater István Regőczi den kleinen Bau von 1753 mit einer größeren Holzkapelle umgab. Werke verschiedener namhafter Künstler schmückten die Wände dieses Holzgebäudes, das nach der Wende abgerissen wurde.
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