Magasház, Hochhaus in Pécs, Ungarn.
Magasház war ein Wohngebäude in Pécs mit 25 Stockwerken und einer Höhe von etwa 80 m, das aus Beton und Stahl gebaut wurde. Es untergliederte sich in etwa 250 Wohnungen, die sich über gut 18.000 m² Fläche verteilten und ursprünglich etwa 800 Menschen beherbergten.
Das Gebäude wurde zwischen 1974 und 1976 mit jugoslawischer IMS-Technologie gebaut und war ursprünglich ein großes Wohnkomplex. Statische Probleme führten 1989 zur Evakuierung, sodass es letzten Endes verlassen blieb.
Das Gebäude war ein Beispiel für das ungarische Denken der 1970er Jahre, wonach man lieber neue Wohnhochhäuser baute, statt alte Gebäude zu sanieren. Die Art, wie es die Skyline von Pécs veränderte, zeigte die Prioritäten der Stadtplaner dieser Zeit.
Das Gebäude war für Besucher lange nicht zugänglich, da es nach 1989 nicht mehr bewohnt war. Eine Sanierung im Jahr 2003 konnte die Probleme nicht lösen, und es wurde 2016 abgerissen.
Trotz einer umfangreichen Sanierung für 360 Millionen Forint im Jahr 2003 konnte das Gebäude nicht gerettet werden und wurde zum größten verlassenen Gebäude Mitteleuropas. Seine lange Leerstand bis zur Abrissmaßnahme 2016 machte es zu einem Wahrzeichen des Verfalls in der Stadtlandschaft.
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