Kathedrale St. Peter und Paul, Neuromanische Kathedrale in Pécs, Ungarn
Die Kathedrale von Pécs ist ein Sakralbau im Stil der Romanik-Wiederbelebung, der sich durch vier Türme und ein großes zentrales Kirchenschiff auszeichnet. Der Grundriss folgt einer klassischen kreuzförmigen Anlage mit zahlreichen seitlichen Kapellen und einem gotischen Chor.
Die heutige Kathedrale wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vollendet und zeigt dabei die Formensprache ihrer Zeit. Das Fundament und die liturgische Kontinuität reichen jedoch auf einen frühchristlichen Sakralbau aus dem 4. Jahrhundert zurück.
Der Innenraum zeigt verschiedene Kapellen und Altäre, die unterschiedlichen Heiligen gewidmet sind und religiöse Kunstwerke sowie Buntglasfenster beherbergen. Diese Ausstattung ermöglicht es Besuchern, die Vielfalt der Verehrung an einem Ort zu erleben.
Der Besuch erfordert normales Schuhwerk und eine angemessene Körperhaltung, da es sich um einen aktiven Gottesort handelt. Die beste Besichtigungszeit liegt außerhalb von Gottesdiensten, die regelmäßig stattfinden und den Zugang zu einigen Bereichen vorübergehend einschränken können.
Während der Türkenherrschaft zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert wurde das Gebäude zweckentfremdet und für andere Aufgaben genutzt, was den Bau erheblich veränderte. Die spätere Wiederherstellung zur Kathedrale erforderte erhebliche Anpassungen und Neuinterpretationen des ursprünglichen Entwurfs.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.