Ghazi-Kasim-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee am Széchenyi-Platz, Pécs, Ungarn
Die Moschee des Pascha Qasim ist ein Gebäude mit ottomanischen Merkmalen, das sich auf dem Széchenyi-Platz in Pécs befindet und charakteristische islamische Bauelemente wie Spitzbögen zeigt. Der kompakte Bau, etwa 29 Meter lang und 16 Meter breit, bewahrt Steinverzierungen und architektonische Details aus dieser Zeit.
Das Gebäude entstand während der ottomanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert unter Pascha Qasim und diente ursprünglich als Moschee. Nach dem Ende der türkischen Besatzung wurde es zur katholischen Kirche umgewidmet.
Das Gebäude zeigt eine faszinierende Vermischung aus islamischen und christlichen Elementen, die beide Kulturen widerspiegelt, die die Stadt geprägt haben. Besucher können diese Überlagerung in den Gebetsnischen und religiösen Symbolen sehen, die nebeneinander existieren.
Der Besuch ist während der regulären Öffnungszeiten möglich, wobei der Zugang in der Regel frei ist. Es ist empfehlenswert, respektvolle Kleidung zu tragen und den Ort ruhig zu erkunden, um die historische und religiöse Bedeutung zu würdigen.
Das Gebäude bewahrt noch immer die Basis eines ursprünglichen ottomanischen Minaretts, obwohl es heute als katholische Kirche genutzt wird. Dieses architektonische Element ist einer der seltenen Überreste dieser Art in der Region.
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