Püspökvár, Bischöfliche Burg in Győr, Ungarn.
Püspökvár ist ein vier Geschosse hohes Schloss, das auf einer Landzunge zwischen zwei Flüssen stand. Ein gotischer Altar mit achteckiger Apsis befindet sich in der Kapelle, umgeben von gotischen Nischen neben einem gewölbten Eingangsflur.
Das Schloss erhielt seine endgültige Form zwischen 1561 und 1575 unter Leitung des italienischen Architekten Pietro Ferrabosco. Die Osmanen eroberten den Ort 1594, konnten die Kontrolle aber nur vier Jahre halten, bevor sie 1598 verdrängt wurden.
Der Name "Püspökvár" bedeutet Bischofsschloss und erinnert daran, dass Geistliche hier lebten und regierten. Besucher sehen noch heute die Kapelle und andere Räume, die für religiöse Aufgaben genutzt wurden.
Das Gelände liegt am Zusammenfluss von zwei Flüssen und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da es zu unterirdischen Bereichen und über enge Treppen im Turm geht.
Im Turm führt eine schmale Wendeltreppe zu einem alten Beobachtungsposten hoch oben in der Struktur. Von dort aus konnten frühere Wachen die beiden Flüsse im Blick behalten und Schiffe überwachen, die vorbeifuhren.
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