Rákosi bunker, Atombunker nahe dem Parlament in Budapest, Ungarn
Der Rákosi-Bunker ist eine militärische unterirdische Anlage unter Budapest mit umfangreichen Korridoren und Räumen, die sich auf mehrere Etagen erstrecken. Die Struktur verbindet verschiedene Bereiche der Stadt miteinander und war als Kommandozentrum konzipiert.
Der Bau begann 1952 unter dem Diktator Mátyás Rákosi als Schutzbunker gegen mögliche Atomschläge während der Spannungen des Kalten Krieges. Das Projekt spiegelt die Befürchtungen der sowjetisch kontrollierten ungarischen Führung wider.
Der Bunker zeigt, wie die Sowjetunion ihre Kontrolle über Ungarn während des Kalten Krieges sicherte, indem sie Schutzräume für die Parteiführung baute. Man sieht heute noch die Räume, in denen die Machthaber hätten überleben sollen.
Der Zugang erfolgt über ein Gebäude in der Steindl-Imre-Straße, wobei Besucher entweder den Aufzug nehmen oder eine längere Treppe hinabgehen können. Die Anlage ist gut erreichbar und die verschiedenen Zugänge ermöglichen es, den Ort nach persönlichen Vorlieben zu erkunden.
Der Bunker war als Schutzort für den Diktator Rákosi und etwa 250 Mitglieder der kommunistischen Partei konzipiert. Die unterirdischen Räume zeigen, wie die Elite der Gesellschaft sich vor atomaren Gefahren zu schützen suchte.
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