Gedenkstätte für die Opfer der deutschen Besatzung, Gedenkstätte am Freiheitsplatz, Budapest, Ungarn.
Das Denkmal für die Opfer der deutschen Besatzung ist eine 7 Meter hohe Skulptur, die den Erzengel Gabriel zeigt, wie er einen Globus hält und einem Adler gegenübersteht, der die Nazi-Streitkräfte darstellt. Die beiden Figuren bilden eine dramatische Komposition, die den Konflikt zwischen Schutz und Angriff visuell darstellt.
Das Denkmal wurde 2014 errichtet und erinnert an die Ereignisse von 1944, als deutsche Truppen in Ungarn einmarschierten. Der Bildhauer Péter Párkányi Raab schuf diese Skulptur, um diese entscheidende Periode der ungarischen Geschichte zu verewigen.
Das Denkmal steht an einem lebendigen öffentlichen Platz, wo Besucher regelmäßig Blumen und Kerzen ablegen, um Opfer zu ehren. Diese Handlungen machen den Ort zu einem Zentrum der Erinnerung, an dem Menschen ihre Trauer und ihren Respekt ausdrücken.
Der Gedenkort ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich und kostenlos zu besuchen, ohne dass eine Anmeldung erforderlich ist. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Spitzenstunden, wenn der umliegende Platz weniger überlaufen ist und man die Skulptur in Ruhe betrachten kann.
Das Adler-Symbol trägt die Jahreszahl 1944 auf seinem Knöchel eingraviert, ein Detail, das oft übersehen wird. Diese subtile Markierung macht die genaue zeitliche Verortung der Besatzung unmittelbar sichtbar.
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