Solymár, Gemeinde in Ungarn
Solymár ist eine Gemeinde in der Nähe von Budapest im Zentrum Ungarns, gelegen zwischen der Budaer Bergkette und dem Pilis. Das Dorf erstreckt sich über etwa 1786 Hektar mit etwa 10000 Einwohnern in rund 3700 Haushalten, die über offene Landschaften und bewaldete Hügel verteilt sind.
Solymár war bereits in der Vorzeit besiedelt und wurde 1266 erstmals urkundlich erwähnt. Nach der türkischen Besatzungszeit war das Dorf lange Zeit menschenleer und wurde im 18. Jahrhundert von deutschen Siedlern neu besiedelt.
Die Gemeinde bewahrt sväbische Traditionen, die in alltäglichen Begegnungen und lokalen Festen lebendig bleiben. Besucher können alte Handwerkstechniken und traditionelle Feste beobachten, die die deutschsprachige Vergangenheit der Region widerspiegeln.
Das Dorf ist leicht zu Fuß erreichbar, mit einfachen, ebenen Straßen im Zentrum und Wanderwegen durch umliegende Wälder und Hügel. Der Zugang zu lokalen Geschäften, der Post und dem Gemeindezentrum erfolgt bequem vom Zentrum aus.
Der Ortsname soll von königlichen Falknern stammen, die in den nahen Wäldern jagten. Archäologische Funde bestätigen römische und Awaren-Siedlungen aus früheren Zeiten an diesem Ort.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.