Solymár Cave, Höhlensystem in Solymár, Ungarn
Die Solymárer Höhle ist ein Höhlensystem in den Budaer Bergen mit über 5 km verzweigten unterirdischen Gängen. Die Gesamttiefe erreicht mehr als 70 Meter unter der Erdoberfläche.
Die erste geologische Erkundung begann 1868 durch Antal Koch. Intensive Forschungen folgten zwischen 1929 und 1943 durch die Ungarische Höhlenforschungsgesellschaft.
Forscher entdeckten neolithische Keramikfragmente und fossile Überreste prähistorischer Tiere, darunter ein vollständiges Elchskelett in den Kammern.
Man erreicht die Höhle über gekennzeichnete Wanderwege von Solymár oder Nagykovácsi aus. Die Anfahrt dauert etwa 30 Minuten von den nächsten Bushaltestellen.
Das Höhlensystem besitzt drei separate Eingänge, darunter der Haupteingang im Osten sowie zwei kleinere Öffnungen namens Pipa und Rókalyuk. Diese mehrfachen Zugänge ermöglichen unterschiedliche Routen durch die unterirdische Welt.
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