Ruins of Szádvár, Mittelalterliche Festungsruinen im Nationalpark Aggtelek, Ungarn.
Szádvár ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel im Aggtelek-Nationalpark. Die erhaltenen Kalksteinfundamente verteilen sich über die exponierte Spitze und werden von felsigen Abhängen umgeben, die sich zur Ebene des Szögliget-Beckens und des Bódva-Tals öffnen.
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1268, wonach die Anlage mehrfach den Besitzer wechselte. Im Jahr 1686 befahlen die Habsburger die Zerstörung, um zu verhindern, dass Aufständische sie als Stützpunkt nutzten.
Der Name Szádvár stammt aus dem Altungarischen und bezieht sich auf die karge Felsenlandschaft rund um die Befestigung. Besucher können diese raue Naturkulisse heute noch unmittelbar erleben, wenn sie über die Höhenwege zum Ruinenplatz wandern.
Ein etwa 4,5 Kilometer langer Rundwanderweg verbindet die Salamander-Häuser in Szögliget mit den Burgruinen und dauert etwa drei Stunden. Der Weg führt über bergiges Gelände, daher sollten Besucher gutes Schuhwerk und Wasservorräte mitbringen.
Die Ruinen thronen auf einem steil aufragenden kegelförmigen Hügel, der Blicke auf die Zemplén-Berge im Osten und das Bükk-Plateau im Süden bietet. Diese Lage machte die Position in früheren Zeiten zu einem wichtigen Aussichtspunkt und Kontrollpunkt für die Region.
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