Dolný vrch, Kalksteinhochebene in Hidvégardó, Ungarn
Der Dolný vrch ist ein Kalksteinplateau an der Grenze zwischen der Slowakei und Ungarn, das sich über weite Landstriche erstreckt und mit dichten Laubwäldern bedeckt ist. Die Oberfläche zeigt zahlreiche Karstformationen, die durch die Verwitterung des Gesteins entstanden sind.
Archäologische Funde zeigen, dass Menschen bereits in der Spätbronzezeit in dieser Region lebten und Höhlen bewohnten. Ein gefundener Bronzebeil gehört zu den ältesten Spuren der Besiedlung.
Die Gegend war lange Zeit Heimat von Menschen, die die Wälder für Holzkohle und Kalkbrennerei nutzten und dabei eng mit dem Kalkstein verbunden waren. Besucher können heute noch sehen, wie diese traditionellen Arbeitsweisen die Landschaft geprägt haben.
Das Plateau ist über markierte Wanderwege zugänglich, die von den umliegenden Dörfern ausgehen und leicht zu folgen sind. Die nächsten größeren Orte mit Verkehrsanbindung liegen in der Nähe und können als Ausgangspunkte dienen.
Der Dolný vrch beherbergt eine außergewöhnliche Anzahl von Höhlen mit unterschiedlichen Formen und Größen, von engen vertikalen Schächten bis zu weiträumigen Kammern. Die tiefste Schlucht, Hlinoš genannt, fällt steil in die Tiefe ab.
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