Sátorkőpuszta Cave, Thermale Karsthöhle in Esztergom, Ungarn.
Die Sátorkőpuszta-Höhle ist eine thermale Karstformation mit einer Länge von etwa 354 Metern und einer Tiefe von rund 49 Metern. Kugelförmige Kammern sind mit weißen Gipskristallen und Calcitablagerungen ausgekleidet, die durch warmes Wasser über lange Zeit entstanden sind.
Arbeiter entdeckten die Höhle 1944 während des Abbaus in einem Kalksteinbruch zufällig. Wissenschaftler untersuchten und kartierten die Höhle erstmals 1946 und erkannten ihre geologische Bedeutung.
Die Höhle ist ein geschützter Ort, den Einheimische und Besucher wegen ihrer Mineralbildungen schätzen. Menschen kommen hierher, um die seltenen Kristallformationen zu sehen, die sich über lange Zeit durch Thermalsaftbewegungen gebildet haben.
Man kann die Höhle nur mit Führungen besuchen, die von März bis November angeboten werden und vorher angemeldet werden müssen. Besucher sollten damit rechnen, dass spezielle Ausrüstung bereitgestellt wird und die Touren körperlich anspruchsvoll sein können.
In den kugelförmigen Kammern bilden sich seltene Aragonit-Trauben und Gipsblüten, einige davon erreichen etwa 60 Zentimeter Größe. Diese zarten Kristallgebilde entstehen nur unter ganz bestimmten Bedingungen mit warmem Mineralwasser.
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