Esztergom, Historische Hauptstadt an der Donau in Nordungarn
Esztergom ist eine Stadt an der Donau im Norden Ungarns, direkt an der slowakischen Grenze gelegen. Die Straßen führen vom Flussufer hinauf zu einer Anhöhe, wo die Basilika und die Burgruine das Stadtbild prägen.
Die Stadt diente vom 10. Jahrhundert bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts als Hauptstadt des ungarischen Königreichs. Nach den Mongoleninvasionen verlegte König Béla IV. den königlichen Sitz nach Buda.
Der Name stammt aus dem Lateinischen und erinnert an römische Ursprünge, während heute Pilger aus vielen Ländern die religiösen Stätten der Stadt besuchen. Besonders im März sieht man Schulklassen und Wanderer auf dem Weg zur Burg, wo sich die Silhouette über dem Fluss abhebt.
Regelmäßige Zugverbindungen und Buslinien verbinden die Stadt mit Budapest, etwa 50 Kilometer flussabwärts. Ein Fußgängerübergang über die Maria-Valeria-Brücke führt direkt ins slowakische Štúrovo.
Archäologische Funde zeigen, dass Menschen hier seit dem Ende der Eiszeit vor etwa 20.000 Jahren gelebt haben. Keltische Siedlungen folgten auf prähistorische Gruppen, bevor Römer und Ungarn ankamen.
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