Maria-Valeria-Brücke, Stahlbrücke zwischen Esztergom, Ungarn und Štúrovo, Slowakei
Die Mária Valéria Brücke ist eine Stahlkonstruktion, die sich über den Fluss zwischen Ungarn und der Slowakei erstreckt. Sie hat eine Spannweite von etwa 517 Metern und erhebt sich etwa 14 Meter über dem Wasser, mit einer Fachwerkstruktur aus Stahl.
Die Brücke wurde 1895 nach Entwürfen des Ingenieurs János Feketeházy eröffnet und verband zum ersten Mal die beiden Flussseiten. Sie wurde in beiden Weltkriegen zerstört und blieb Jahrzehnte lang außer Betrieb, bis sie Anfang der 2000er Jahre wieder aufgebaut wurde.
Die Brücke trägt den Namen der Erzherzogin Marie Valerie von Österreich und verbindet zwei Gemeinden, die seit langem durch den Fluss getrennt sind. Sie ist ein Ort, wo Menschen aus beiden Ländern aufeinandertreffen und täglich ihre Grenzen überqueren.
Der Übergang verläuft ohne Grenzkontrollen, da beide Länder dem Schengen-Raum angehören und freien Verkehr ermöglichen. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke nutzen und kommen dabei leicht von einer Seite zur anderen.
Die Grenzlinie zwischen Ungarn und der Slowakei verläuft genau durch die Mitte dieser Brücke über den Fluss. Besucher können buchstäblich mit einem Fuß in jedem Land stehen, während sie den Danube überqueren.
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