Ruins in Tettye, Renaissance-Ruinen im Stadtteil Tettye, Pécs, Ungarn.
Die Ruine in Tettye ist eine Struktur aus Stein, die auf einem Hügel in einem etwa vier Hektar großen Park steht und Mauern sowie Fundamente eines früheren Palastgebäudes zeigt. Der Ort ist leicht von der Innenstadt aus zu erreichen und bietet einen Überblick über das Tal sowie die umgebende Grünfläche.
Ein Bischof namens György Szathmáry errichtete dieses Sommerhaus Anfang des 16. Jahrhunderts, das später während der türkischen Herrschaft in ein Derwisch-Kloster umgewandelt wurde. Diese Umwandlung zeigt, wie der Ort Zeuge des religiösen und politischen Wandels der Region war.
Die Ruine dient heute als Freilichttheater und wird in den Sommermonaten für Aufführungen genutzt, wobei Besucher vor der Kulisse alter Steinmauern Kunst erleben. Diese Nutzung zeigt, wie der Ort über Jahrhunderte hinweg verschiedene Funktionen erfüllt hat und heute das kulturelle Leben der Stadt bereichert.
Der Ort ist am einfachsten zu Fuß erreichbar, indem man die Kossuth Lajos Straße nordöstlich vom Széchenyi-Platz folgt, und es gibt Parkplätze in der Nähe. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Sommermonate, wenn Aufführungen stattfinden, obwohl der Park das ganze Jahr über zugänglich ist.
Der Name Tettye stammt vom türkischen Wort 'tekia' ab, das Kloster bedeutet, und bewahrt die Erinnerung an die islamische Phase des Ortes. Diese etymologische Verbindung zur türkischen Besatzung ist im alltäglichen Namen des Viertels bis heute lebendig.
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