Polish church in Kőbánya, Katholische Pfarrkirche im Bezirk Kőbánya, Budapest, Ungarn.
Die Kirche der polnischen Nationalität (Mindenkor Segítő Szűz Mária plébániatemplom) ist eine katholische Kirche im Stil des gemäßigten Jugendstils im X. Budapester Bezirk. Links schließt ein massiver, bastionsartiger Turm an, und eine Treppe führt zum Eingang. Das Schiff wird von Glasfenstern mit polnischen und ungarischen Heiligen und Seligen erhellt, Werken von József Palka und Béla Dobsa.
Polnische Arbeiter der Steinbrüche von Kőbánya feierten ab 1907 ihre Gottesdienste in der Conti-Kapelle; Pfarrer Wincenty Danek erhielt 1914 die Erlaubnis für eine eigene polnische katholische Kirche. Der durch den Ersten Weltkrieg verzögerte und teils von Polen in Polen und Amerika finanzierte Bau begann 1925 nach Plänen von Aladár Árkay. August Hlond, Kardinalprimas von Polen, weihte die Kirche im August 1930; 1952 nahm der kommunistische Staat sie der polnischen Gemeinde, die sie 1989 zurückerhielt.
Die regelmäßigen Gottesdienste in polnischer Sprache schaffen einen Ort, an dem die lokale polnische Gemeinde ihre religiösen und nationalen Traditionen lebt. Besucher können hier die alltägliche Praxis dieser Gemeinschaft erleben, wie sie ihre Identität durch Sprache und Rituale bewahrt.
Der Besuch sollte im Voraus geplant werden, da Gottesdienste in polnischer und ungarischer Sprache zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Besondere Gottesdienste zum Zeitpunkt großer katholischer Feste und an polnischen Nationalfeiertagen haben oft andere Zeiten.
In der Eingangsvorhalle hängen Gedenktafeln für die Geldgeber des Baus, für Wincenty Danek, den ersten Pfarrer, und für August Hlond, den Kardinalprimas, der die Kirche 1930 weihte. An der Außenwand neben dem Eingang erinnert eine Tafel an die Opfer des Massakers von Katyn.
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