Száva utca TV Tower, Fernsehturm im X. Bezirk, Budapest, Ungarn.
Der Sendeturm in der Száva utca ist ein 154 Meter hoher Rundfunkmast im Stadtteil Gyárdűlő des X. Budapester Bezirks, der auf einer 2,5 Meter dicken kreisförmigen Stahlbetonplatte auf 120 Metern über dem Meeresspiegel steht. Die unteren 100 Meter bestehen aus Stahlbeton, in 7,6 Meter Durchmesser und 37,5 Zentimeter Wandstärke mit Kletterschalung auf sechzehneckigem Grundriss betoniert; darüber trägt ein zylindrisches Stahlrohr aus vorgefertigten 4-Meter-Elementen die Antennen, mit einer 1,5 Meter dicken Betonplatte auf 100 Metern Höhe. Sechs Betriebsgebäude umgeben den Fuß.
Der Turm wurde 1987–1988 von der Magyar Posta errichtet, um eine störungsfreie Funktelefonkommunikation in Budapest zu gewährleisten, noch vor dem János-hegy-Turm. Er diente zunächst dem experimentellen analogen 1G-Netz, wurde 1994 GSM-Basisstation und bewältigte später 2G-, 3G- und 4G-Verkehr. 2019 kaufte ihn der ungarische Staat für rund 1,7 Milliarden Forint von Magyar Telekom; betrieben wird er von Pro-M Zrt.
Der Name des Turms stammt von der Straße Száva utca im Viertel Gyárdűlő, wo er steht. Seit 2019 gehört er dem ungarischen Staat über die Magyar Nemzeti Vagyonkezelő, die ihn für rund 1,7 Milliarden Forint von Magyar Telekom kaufte; Betreiber ist die Pro-M Zrt. Er verbreitet das DVB-T-Antennenfernsehen von One und digitales T-DAB+-Radio.
Der Turm ist öffentlich nicht leicht zugänglich, da er eine funktionierende Sendeanlage mit eingeschränktem Zutritt darstellt. Besucher können die Struktur von verschiedenen Positionen in der Nähe der Száva utca sehen und fotografieren.
Der Turm wurde bis 2019 von Magyar Telekom betrieben, dann kaufte der ungarische Staat die Anlage für rund 1,7 Milliarden Forint; Betreiber ist heute Pro-M Zrt. 2017 wickelte er die Hälfte des Budapester Sprachverkehrs ab, täglich 2,5 bis 3 Millionen Megabyte mobiler Daten.
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