Vámosszabadi bridge, Fachwerkbrücke in Győrzámoly, Ungarn und Medveďov, Slowakei
Die Vámosszabadi-Brücke ist eine Fachwerkstraßenbrücke, die sich über 361 Meter über die Donau spannt und Ungarn mit der Slowakei verbindet. Die Konstruktion nutzt ein Stahlgitterwerk, um schwere Fahrzeuge und regelmäßige Verkehrsströme zwischen den beiden Ländern zu tragen.
Schon vor dem Ersten Weltkrieg war eine feste Brücke geplant, doch der Vertrag von Trianon vereitelte dies. 1939 begann der Bau unter Leitung der Győrer Firma Magyar Wagon- és Gépgyár Rt., 1942 rollte der reguläre Verkehr. Im März 1945 sprengten zurückweichende deutsche Truppen die Brücke; nach vierjährigem Wiederaufbau durch Ganz-MÁVAG für 88 Millionen Forint wurde sie 1973 wiedereröffnet.
Die Brücke dient als Verbindungspunkt zwischen ungarischen und slowakischen Gemeinden und ermöglicht regelmäßige Interaktionen zwischen den Bewohnern beider Nationen.
Die Brücke ist über die ungarische Straße 14 erreichbar und bietet einen direkten Übergang zwischen den beiden Ländern. Bei Wartungsarbeiten oder Hochwasser können Fahrer auf die M15-Autobahn ausweichen.
Die Brücke trägt die Europastraße E575, die auf ungarischer Seite über die Straße 14 verläuft. Ihre stählernen Fachwerkträger sind rund 13 m hoch und 9,20 m voneinander entfernt; die gesamte Stahlkonstruktion wiegt 1.660 t. Die mittlere und größte Öffnung hat eine Stützweite von 133 m.
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