Roman Catholic church in Árpás, Mittelalterliche katholische Kirche in Árpás, Ungarn.
Die Kirche St. Jakobus ist ein einschiffiger Bau mit zwei symmetrischen Türmen beiderseits des Haupteingangs und einem gerade schließenden Chor. Der Großteil besteht aus Ziegel, mit einigen Steindetails, und stammt aus der Übergangszeit der Romanik. Chor, Apsis und Empore sind original erhalten, während das Schiff zur Zeit der Nonnen umgestaltet wurde.
Das Prämonstratenserstift wurde 1251 von Moritz, Graf von Nyitra, gegründet, der die Gründungsurkunde ausstellte; König Béla IV. hatte am 3. Oktober 1242 hier Station gemacht. Klarissinnen, die vor der osmanischen Bedrohung flohen, übernahmen die Kirche 1601, und das Altarbild wurde aus Trnava hierher gebracht. Die Kirche erhielt 1750 weitgehend ihre barocke Form, war 1860 ruinös, bekam 1930 ein neues Dach und wurde 1992 restauriert.
Die Pfarrkirche dient den Katholiken von Mórichida und Árpás; ihr Patroziniumsfest wird vermutlich am 25. Juli, dem Jakobustag, gefeiert. Das in den 1660er Jahren gemalte Hochaltarbild zeigt den Papst, den Kaiser, einen Banus, einen Bischof und weitere Figuren; ein nahes Gemälde des heiligen Jakobus stammt aus den 1790er Jahren. Die barocken Seitenaltäre sind seit dem 18. Jahrhundert vorhanden.
Die Kirche steht im Ortsteil Dombiföld von Árpás am rechten Ufer der Rába und dient den Katholiken von Árpás und Mórichida; die Pfarrei liegt in Árpás, doch der Pfarrer von Egyed versieht den Dienst. Zur Sakristei südlich des Chors führt eine schmale Steintreppe, die weiter zum Dachboden und zu den Türmen hinaufführt. Die alten Hausstellen des Dorfes liegen östlich der Kirche.
Der Schlussstein des Sanktuariums ist als segnende Hand gearbeitet, die Kapitelle bestehen aus Kalkstein. Eine schmale Steintreppe führt von der Sakristei zum Dachboden, wo die zugemauerten alten schmalen Fenster der Südfassade noch zu sehen sind.
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