Archiepiscopal Palace in Kalocsa, Barocke Bischofsresidenz in Kalocsa, Ungarn
Der Archiepiskopalpalast in Kalocsa ist ein Barokk- und Klassizistisches Gebäude, das neben der Kathedrale steht und durch Säulen und symmetrisch angeordnete Fensterreihen geprägt wird. Das Gebäude beherbergt administrative Räume des Erzbistums, Gästequartiere und Ausstellungsbereiche mit historischen Objekten.
Der Palast wurde in den 1760er Jahren erbaut und entwickelte sich nach großen Umbauten zu einer klassizistischen Form gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Die Konstruktion spiegelt architektonische Veränderungen wider, die nach politischen Umbrüchen in der Region stattfanden.
Die Künstlerbibliothek des Palastes beherbergt seltene religiöse Handschriften und Drucke verschiedener Epochen, darunter frühe ungarische Übersetzungen heiliger Texte. Besucher können Räume sehen, die der kirchlichen Wissenschaft und dem Austausch von Wissen über Jahrhunderte hinweg dienten.
Der Zugang zu bestimmten Bereichen des Palastes ist möglich, aber es ist sinnvoll, sich vorab über die aktuelle Öffnung zu informieren, da einzelne Räume für Besucher eingeschränkt verfügbar sein können. Die beste Erfahrung ergibt sich, wenn man das Gebäude von außen betrachtet und die angrenzende Kathedralanlage erkundet.
Ein Saal zeigt Porträts aller Erzbischöfe, die seit der Gründung des Bistums in Kalocsa tätig waren, und bildet damit ein visuelles Archiv der kirchlichen Führung ab. Diese Galeriesammlung ermöglicht es, die lange Kontinuität der geistlichen Leitung in einer einzigen Galerie zu sehen.
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