Holokauszt Emlékközpont, Holocaust-Museum in der Pava-Straße, Budapest, Ungarn
Das Holocaust Memorial Center verbindet die restaurierte Synagoge an der Pava-Straße mit moderner Architektur aus Glas und Beton über mehrere Ebenen. Im Inneren werden Fotografien, persönliche Gegenstände und Dokumente gezeigt, die die Verfolgung von Juden, Roma und anderen Minderheiten dokumentieren.
Die Einrichtung wurde 1999 vom ungarischen Staat gegründet und war das erste Holocaustgedenkcenter, das von einer Regierung in Mitteleuropa errichtet wurde. Sie entstand aus dem Bedürfnis, die Erinnerung an lokale Verfolgung bewahren und dokumentieren zu wollen.
Der Ort verbindet Erinnerung an Verfolgte mit einem Raum, wo Besucher persönliche Geschichten entdecken und die Auswirkungen auf verschiedene Gemeinschaften verstehen. Die Ausstellung zeigt, wie diese Zeit Menschen unterschiedlicher Hintergründe betroffen hat.
Besucher sollten Zeit einplanen, um die mehreren Ebenen und Ausstellungen gründlich zu erkunden, da es viel Material zu entdecken gibt. Es werden Führungen in verschiedenen Sprachen angeboten und Schulgruppen können Bildungsprogramme nutzen.
Ein Gedenkwall im Innenhof trägt etwa 60.000 Namen ungarnländischer Holocaustopfer und bietet Besuchern die Möglichkeit, nach Angehörigen zu suchen. Diese Namen machen die enormen menschlichen Verluste unmittelbar erlebbar.
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