Somogyvár Abbey, Mittelalterliche Kirchenruine in Somogyvár, Ungarn.
Die Abtei Somogyvár ist ein verfallenes Benediktinerkloster auf dem Hügel Kupavárhegy am Nordrand von Somogyvár. Ihre basilikale Kirche hatte zwei Fassadentürme, drei Schiffe und eine halbrunde Apsis und maß 57 auf 25,2 Meter. Nördlich der Kirche lag das Kloster mit einem 24 auf 25 Meter großen Hof. Die freigelegten und gesicherten Mauern sind für Besucher geöffnet.
König Ladislaus I. gründete 1091 die Abtei Somogyvár und siedelte dort Benediktinermönche aus Frankreich an. Nach seinem Tod am 29. Juli 1095 fand er hier seine erste Grablege. Im 13. Jahrhundert ging die Leitung an ungarische Äbte über; 1508 gab es kein Klosterleben mehr, und 1556 fiel das zur Burg umgebaute Kloster an die Osmanen.
Seit 1989 richtet das Dorf die Kupavár-Tage aus, ein Fest zu Ehren des Gründers König Ladislaus I. am Wochenende um dessen Namenstag am 27. Juni. Geboten werden eine Bischofsmesse, Volkstanzvorführungen, Kinderprogramme und Musikstücke; 1998 wurde dabei eine Statue des heiligen Ladislaus eingeweiht.
Der Eingang liegt am Nordrand des Dorfes an der Straße 6701. Die 1972 begonnenen Ausgrabungen sind bis heute nicht abgeschlossen; die in den 1970er- und 1980er-Jahren freigelegten Mauern wurden gesichert und ergänzt, und seit 1991 sind die Ruinen für Besucher geöffnet.
Der Name der Abtei verweist auf König Ladislaus I., der am 29. Juli 1095 starb und hier seine erste Grablege fand. Seit 1989 richtet Somogyvár die Kupavár-Tage am Wochenende um den 27. Juni, dem Ladislausfest, aus, mit Bischofsmesse, Volkstanz und der Enthüllung einer Königsstatue im Jahr 1998.
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