Postal Palace, Budapest, Historisches Postamt im XII. Bezirk, Ungarn
Der Postpalast erhebt sich über dem Széll-Kálmán-Platz im XII. Bezirk, sein Haupteingang liegt am Krisztina körút 6. Gyula Sándy entwarf ihn im eklektisch-jugendstiligen Stil; erbaut wurde er 1924–1926 als Verwaltungsgebäude der Königlich Ungarischen Post. Er steht frei mit einem kleinen Hof, und ein hoher Schornstein erinnert an die frühere Kohlenfeuerung vom Hof aus.
Gyula Sándy entwarf den Bau, der in zwei Phasen entstand: Baubeginn war 1925, fertiggestellt wurde er 1926 als Verwaltungssitz der Königlich Ungarischen Post. Ungarn steckte damals in einer Finanzkrise, daher wurde beim Bau gespart. Postbehörden zogen sofort ein, auch eine Telefonzentrale war im Haus. Beim Brand während der Belagerung Budapests 1945 brannte es aus und wurde bereits 1947 wiederhergestellt.
Der Name des Gebäudes, Postapalota, stammt von seiner ursprünglichen Rolle als Sitz der Königlich Ungarischen Post. Seit 2022 beherbergen seine unteren Ebenen das Magyar Pénzmúzeum és Látogatóközpont, das Ungarische Geldmuseum und Besucherzentrum, dessen Eingang an der 2021 angelegten Gasse Sándy Gyula köz zwischen Krisztina körút und Széll Kálmán tér liegt.
Der Postpalast steht am Krisztina körút 6 über dem Széll-Kálmán-Platz im XII. Bezirk. Ein 2021 angelegter ebenerdiger Fußgängerdurchgang verbindet den Krisztina körút mit dem Platz und heißt nach dem Architekten Sándy Gyula köz; von ihm aus öffnet sich der Eingang des Geldmuseums. Auf dem Dach des Eckturms ist ein Aussichtspunkt für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Gebäude beherbergte Ungarns ersten umlaufenden Personenaufzug, einen Paternoster. Der hohe Schornstein erinnert an die frühere Kohlenfeuerung vom Hof aus. Seit 2022 befindet sich in den unteren Etagen das Geldmuseum, erreichbar über den 2021 eröffneten Sándy-Gyula-Durchgang.
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