Palais Gomperz, Neurenaissance-Palais an der Andrássy út, Terézváros, Budapest, Ungarn
Das Palais Gomperz an der Andrássy út 20 im VI. Bezirk Terézváros, unweit der Staatsoper, ist ein denkmalgeschütztes Palais, das 1879 bis 1881 nach Plänen von Vilmos Freund für den Bankier Zsigmond Gomperz von Denta errichtet wurde. Es ersetzte ein klassizistisches Wohnhaus von 1840, das 1878 abgerissen wurde. Heute befindet sich darin die Botschaft von Ecuador.
Auf dem Grundstück stand bis zum Abriss 1878 ein 1840 für Anton Argauer nach Plänen von Ferenc Kasselik erbautes klassizistisches Wohnhaus; der Abriss fiel in den ab 1872 laufenden Ausbau der Andrássy út. Der aus Mähren stammende Bankier und Kaufmann Zsigmond Gomperz von Denta kaufte das Grundstück und ließ 1879 bis 1881 das heutige Palais nach Plänen von Vilmos Freund errichten.
Im Erdgeschoss des Palais befanden sich Cafés: Károly Seemann eröffnete hier 1883 das Café Szecessió, das 1911 Bertalan Weisz kaufte und in Café Windsor umbenannte. Heute ist in dem Gebäude die Botschaft von Ecuador untergebracht; die einstigen Caféräume sind nicht öffentlich zugänglich.
Das Gebäude befindet sich direkt an der Andrássy út und ist von der Straße aus leicht erreichbar. Da der Ort ein funktionierendes Wohn- und Geschäftshaus ist, können Besucher die Fassade von außen bewundern.
Auf dem Grundstück stand ein 1840 von Ferenc Kasselik erbautes klassizistisches Wohnhaus, das 1878 abgerissen wurde. Der aus Mähren stammende Bankier Zsigmond Gomperz von Denta kaufte das Grundstück und ließ 1879 bis 1881 das Palais nach Plänen von Vilmos Freund errichten. Ab 1883 betrieb Károly Seemann hier das Café Szecessió, das Bertalan Weisz 1911 in Café Windsor umbenannte.
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