County Laois, Verwaltungsgrafschaft in Leinster, Irland
County Laois ist ein Verwaltungsgebiet in der Provinz Leinster, im mittleren Teil Irlands gelegen, mit Portlaoise als Hauptort. Die Fläche beträgt etwa 1700 Quadratkilometer (rund 660 Quadratmeilen), wobei sanfte Hügel und Ackerflächen das Bild prägen, unterbrochen von kleinen Ortschaften und vereinzelten Waldstücken.
Die englische Königin Mary I. gründete das Gebiet 1556 als Queen's County, um die englische Herrschaft zu festigen, und verlieh ihm den heutigen Verwaltungsstatus. Nach dem irischen Unabhängigkeitskrieg erhielt es 1922 den gälischen Namen Laois zurück, den es seither trägt.
Der Name leitet sich vom gälischen Loígis ab, das die altansässigen Bewohner dieser Gegend bezeichnete und später zu Laois wurde. Überall im Gebiet stehen noch alte Steinkreise und Hügelbefestigungen, die Spuren längst vergangener Siedlungen zeigen und heute als stumme Zeugen jener Zeit in der Landschaft zu finden sind.
Portlaoise liegt zentral im Gebiet und dient als Ausgangspunkt für Ausflüge in die umgebende Landschaft mit ihren alten Steinbauten und Waldflächen. Die Straßen verlaufen meist flach und gut ausgebaut, sodass man sich leicht orientieren kann, auch wenn einzelne ländliche Abschnitte schmaler werden.
Das Gebiet ist das einzige unter den irischen Verwaltungseinheiten ohne Zugang zum Meer oder zu einer größeren Küste. Ringsum schließen sich andere Regionen an, wodurch sich hier ein besonderer Charakter entwickelt hat, der ganz auf das Binnenland ausgerichtet ist.
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