Wexford, Hafenstadt im Osten Irlands.
Wexford ist eine Hafenstadt an der Südostküste Irlands im County Wexford, die sich entlang eines schmalen Meeresarms erstreckt und enge Gassen aus dem Mittelalter bewahrt. Die Uferpromenade führt am Hafen entlang, wo Fischerboote neben Segeljachten liegen und eine niedrige Steinmauer die Häuser vom Wasser trennt.
Wikinger gründeten im 9. Jahrhundert einen Handelsposten, der zum Ausgangspunkt der Stadt wurde und Jahrhunderte lang Seeverbindungen nach Wales und Frankreich unterhielt. Im 12. Jahrhundert eroberten normannische Truppen die Siedlung und bauten Stadtmauern, deren Reste noch heute an einigen Straßenecken zu sehen sind.
Der irische Name Loch Garman verweist auf einen Meeresarm, der die erste Siedlung prägte und heute noch die Lage der Stadt erklärt. Einheimische treffen sich im Pub-Viertel nahe der Main Street, wo an manchen Abenden traditionelle Musik aus den Fenstern klingt.
Die meisten Geschäfte und Restaurants befinden sich in Gehweite vom Hafen, sodass Besucher die Stadt bequem zu Fuß erkunden können. Der Bahnhof liegt etwa zehn Gehminuten vom Zentrum entfernt und bietet regelmäßige Verbindungen nach Dublin.
Die Selskar Abbey aus dem 12. Jahrhundert steht am Rande der Altstadt und war der Ort, an dem Heinrich II. von England 1172 Buße tat. Besucher können durch die Ruinen gehen und die gotischen Bögen zwischen Wohnhäusern und Geschäften entdecken.
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