Cobh, Hafenstadt in County Cork, Irland
Cobh ist eine Stadt in County Cork, Irland, die sich am Hang über dem natürlichen Tiefwasserhafen ausbreitet. Reihen farbiger Häuser ziehen sich in steilen Kurven den Hügel hinauf und enden an der gotischen Kathedrale, deren Turm die gesamte Bucht überblickt.
Die Gemeinde diente ab dem frühen 19. Jahrhundert als wichtiger Marinestützpunkt der britischen Royal Navy und hieß von 1849 bis zur irischen Unabhängigkeit 1922 Queenstown. Nach der Unabhängigkeit nahm die Siedlung ihren ursprünglichen irischen Namen wieder an und entwickelte sich vom militärischen Außenposten zum zivilen Hafen.
Der Name leitet sich vom irischen An Cóbh ab, was «die Bucht» bedeutet, und das Leben in der Gemeinde wird seit Jahrhunderten vom Hafen geprägt. Heute drehen sich die traditionellen Geschäfte und Cafés am Ufer weiterhin um die Ankunft von Kreuzfahrtschiffen und Fähren.
Besucher können die hügelige Anlage zu Fuß erkunden, sollten sich aber auf steile Anstiege und unebene Kopfsteinpflasterabschnitte einstellen. Die engen Gassen zwischen den Häuserreihen erfordern festes Schuhwerk und ein wenig Ausdauer für den Aufstieg zur Kathedrale.
Die örtliche Promenade verläuft entlang der Stelle, an der im Mai 1915 Rettungsboote der Lusitania anlegten und Überlebende des Angriffs an Land brachten. Heute erinnert ein schlichtes Denkmal an der Pier an jene, die in dieser Nacht starben oder gerettet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.