Kilmainham, Historisches Viertel in Dublin, Irland
Kilmainham ist ein Stadtviertel im Westen von Dublin, das entlang der Flüsse Liffey und Camac liegt und von georgianischen Gebäuden und Steinbrücken geprägt wird. Die Straßen sind breit und ruhig, und das Viertel grenzt direkt an den Phoenix Park, einen der größten innerstädtischen Parks Europas.
Das Gebiet geht auf ein Kloster namens Cell Maignenn zurück, das im frühen Mittelalter gegründet wurde, bevor es zu einer wikingerzeitlichen Siedlung wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich zu einem wichtigen Verwaltungs- und Militärzentrum für die britische Herrschaft in Irland.
Das Irish Museum of Modern Art zeigt zeitgenössische Werke in einem restaurierten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das früher als Krankenhaus diente. Besucher können heute erleben, wie moderne Kunst in historischen Räumen wirkt, was dem Ort eine besondere Doppelnatur verleiht.
Das Viertel liegt in der Nähe des Bahnhofs Dublin Heuston, von dem aus man das Stadtzentrum schnell erreichen kann. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, sodass man gut zu Fuß von einem Ort zum anderen gehen kann.
Unter dem heutigen Straßennetz des Viertels wurden bei Ausgrabungen weitläufige wikingerzeitliche Begräbnisstätten entdeckt, die zu den größten in Nordeuropa gehören. Die Funde zeigen, dass das Gebiet jahrhundertelang ein zentraler Ort der nordischen Gemeinschaft war, lange bevor es Teil der wachsenden Stadt wurde.
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