Mellifont Abbey, Zisterzienserkloster bei Drogheda, Irland
Mellifont Abbey sind Klosterruinen in der Nähe von Drogheda, die sich an den Fluss Mattock schmiegen und fragmentarische Überreste mittelalterlicher Architektur zeigen. Zu den erhaltenen Elementen gehört ein achteckiger Waschbrunnen sowie Bogenfragmente, die die ursprüngliche Struktur andeuteten.
Das Kloster wurde 1142 gegründet und war das erste Zisterzienserkloster in Irland, das einem neuen monastischen Lebensstil im Land den Weg bahnte. Die Gemeinschaft wuchs schnell und wurde zu einem Zentrum der religiösen und intellektuellen Aktivität.
Die Ruinen zeigen, wie Mönche in ihrer Gemeinschaft lebten und beteten, wobei der Rhythmus der Arbeit und des Gebets den Tagesablauf bestimmte. Die Klosteranlage prägt bis heute das Bild der Landschaft und erinnert Besucher an die lange Verbindung zwischen religiöser Praxis und irischem Leben.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und ermöglicht es Besuchern, in ihrem eigenen Tempo umherzuwandern und die Ruinen zu erkunden. Informationstafeln helfen dabei, die verschiedenen Bauelemente zu identifizieren und die ursprüngliche Klosterlayouts zu verstehen.
Das Waschhaus mit acht Seiten enthält noch vier seiner ursprünglichen Wände und gibt Einblick in mittelalterliche Wassersysteme, die Mönche täglich nutzten. Diese Bauweise war für Klöster typisch und zeigt praktische Details des monastischen Alltags.
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