Drogheda, Mittelalterliche Hafenstadt in der Grafschaft Louth, Irland
Drogheda ist eine Hafenstadt im County Louth, die zu beiden Seiten des Flusses Boyne liegt und durch mehrere Brücken miteinander verbunden ist. Reste der alten Stadtmauern und steinerne Tore rahmen noch heute das Zentrum ein und zeugen von der Vergangenheit als befestigte Siedlung.
Die Ansiedlung entstand 1194 als zwei getrennte Ortschaften auf den gegenüberliegenden Flussufern, die sich erst 1412 zu einer Stadt vereinigten. Der Ort entwickelte sich zu einem wichtigen Handelshafen, der Waren zwischen Irland und dem europäischen Festland bewegte.
In der St.-Peter-Kirche wird der Kopf von Oliver Plunkett in einem goldenen Schrein aufbewahrt, was Pilger aus vielen Gegenden anzieht. Diese religiöse Stätte wird von den Einwohnern als Zeichen der Geschichte und des Glaubens der Stadt betrachtet.
Die Bahnstation bietet direkte Verbindungen nach Dublin und Belfast, wobei die Fahrt in die Hauptstadt etwa 45 Minuten dauert. Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen und über kurze Wege erreichbar sind.
Das Millmount Fort steht auf einem großen Hügel und beherbergt ein kleines Museum mit lokalen Fundstücken aus vergangenen Jahrhunderten. Von der Anhöhe aus sieht man über das gesamte Boyne-Tal und erkennt, wie sich die Stadt entlang des Flusses ausbreitet.
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