Farmleigh Bridge, Viktorianische Brücke in Strawberry Beds, Dublin, Irland
Farmleigh Bridge ist eine gusseiserne Fachwerkbrücke, die sich in Strawberry Beds über den Fluss Liffey erstreckt und auf Pfeiler aus mit Stein verkleideter Mauerwerk mit Strebepfeilern ruht. Die Struktur besteht aus mehreren Bögen, die das Flusstal überqueren und ihre Konstruktion aus der viktorianischen Zeit widerspiegeln.
Die Brücke wurde in den 1870er Jahren von Edward Cecil Guinness gebaut und ersetzte eine Fährverbindung, die vorher Menschen über den Fluss befördert hatte. Sie war ursprünglich dazu bestimmt, Rohre für Wasser und später Elektrizität von einer Mühlenturbine zu tragen.
Die Brücke war lange Zeit ein Symbol für die Industrialisierung des Liffey-Tals und zeigt, wie Privatunternehmen die Infrastruktur der Stadt prägten. Sie verkörpert die Rolle wohlhabender Familien bei der Gestaltung Dublins im 19. Jahrhundert.
Der Zugang zur Brücke ist derzeit nicht für Besucher geöffnet, da sie unter Erhaltungsmaßnahmen steht. Die Steintore am Eingang sind noch vorhanden, aber die Brücke selbst hat keinen sicheren Weg für Fußgänger.
Die Brücke war nicht nur für den Personenverkehr gedacht, sondern trug auch industrielle Rohrleitungen, die sie zu einer praktischen Infrastrukturanlage der damaligen Zeit machten. Diese doppelte Funktion zeigt, wie viktorianische Ingenieure Strukturen für mehrere Zwecke nutzten.
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