Irish Centre for High-End Computing, Nationales Hochleistungsrechenzentrum in Dublin, Irland
Das Irish Centre for High-End Computing ist ein Forschungszentrum in Dublin mit dem Supercomputer Kay, das über 13.000 Verarbeitungskerne für wissenschaftliche Berechnungen verfügt. Das System wird von Forschern in verschiedenen Bereichen wie Klimamodellierung und Materialwissenschaften genutzt.
Das Zentrum wurde 2005 gegründet und erhielt 2010 die Anerkennung als Nvidia CUDA Research Center. Später wurde es 2014 zum Intel Parallel Computing Center ernannt.
Das Zentrum benannte seinen Supercomputer Kay nach Kathleen Antonelli, einer irisch-amerikanischen Programmiererin der ENIAC, was in einem öffentlichen Auswahlverfahren 2018 gewählt wurde. Der Name würdigt ihre Pionierrolle in der frühen Computergeschichte.
Besucher können sich über verfügbare Rechenressourcen und Forschungsmöglichkeiten informieren, doch handelt es sich um ein spezialisiertes Zentrum, das hauptsächlich Wissenschaftler und Forschungsinstitutionen betreut. Die meisten Aktivitäten sind auf Fachpersonal konzentriert.
Das Zentrum arbeitet mit Met Éireann zusammen, um fortgeschrittene Klimamodelle zu erstellen, die für Wettervorhersagen und Klimaforschung in Irland eingesetzt werden. Diese Partnerschaft zeigt, wie Hochleistungsrechner konkrete Anwendungen bei der Umweltbeobachtung haben.
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