Berg Tabor, Heiliger Gipfel im Nordbezirk, Israel.
Der Mount Tabor erhebt sich 588 Meter über dem Meeresspiegel als freistehender Hügel mit sanft gewölbter Kuppe in der Jesreelebene. Die Hänge sind mit mediterranem Buschwerk und Kiefern bewachsen, während oben die Gebäude der beiden Klosteranlagen die Silhouette prägen.
Die Anhöhe diente seit der Bronzezeit als Befestigungspunkt und war Schauplatz zahlreicher Konflikte zwischen wechselnden Herrschern des Landes. Kreuzfahrer bauten im 12. Jahrhundert eine Festung hier, die später zerstört wurde, bevor im 20. Jahrhundert die heutigen religiösen Bauten entstanden.
Der Berg trägt seinen Namen aus biblischen Erzählungen und zieht heute Pilger aus verschiedenen Glaubensrichtungen an, die zu Fuß oder mit dem Auto hinauffahren. An der Spitze stehen zwei moderne Klöster, ein franziskanisches und ein griechisch-orthodoxes, die nebeneinander als Orte stiller Andacht dienen.
Zwei asphaltierte Straßen führen von verschiedenen Seiten zur Spitze, wobei die Ostroute weniger steil ist und sich für alle Fahrzeugtypen eignet. Fußwege durch den bewaldeten Naturpark bieten eine Alternative und dauern etwa anderthalb Stunden vom Fuß bis zur Kuppe.
Der Gipfel bietet an klaren Tagen Ausblicke vom Jordantal bis zur Mittelmeerküste, wobei die runde Form der Erhebung aus fast allen Richtungen weithin sichtbar ist. Wilde Blumen bedecken im Frühjahr die Hänge und verwandeln die Landschaft in ein buntes Naturschauspiel.
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