Jerusalem Forest, Kiefernwald in West-Jerusalem, Israel.
Der Jerusalem-Wald ist eine 125 Hektar grosse Grünfläche in den Judäischen Bergen mit überwiegend Kiefernbestand und verschiedenen Wildtierarten wie Schakalen und heimischen Vogelarten. Das Gelände ist mit ausgeschilderten Wanderwegen durchzogen, die sich durch wellige Hügellandschaft ziehen und mehrere Stadtteile wie Beit HaKerem und Ein Kerem verbinden.
Die Forstfläche wurde 1956 vom Jüdischen Nationalfonds angelegt, als Präsident Itzhak Ben-Zvi als symbolischer Geste die erste Pflanze setzte. Das Projekt war Teil einer nationalen Aufforstungsinitiative, die Holzbestände in der Region aufbauen sollte.
Der Wald wird von Einheimischen und Besuchern als Ort der Erholung und des Nachdenkens genutzt, besonders wegen seiner Nähe zu wichtigen Gedenkstätten. Die vielen Wege laden zu Spaziergängen ein, bei denen man die Stille und grüne Umgebung geniessen kann.
Der Wald ist leicht zu Fuss vom Zentrum Jerusalems erreichbar und von verschiedenen Vierteln aus zugänglich, was einen flexiblen Start für Wanderungen ermöglicht. Die markierten Wege sind das ganze Jahr über begehbar, wobei Besucher in wärmeren Monaten früh morgens oder am späten Nachmittag wandern sollten.
Der Wald beherbergt das Yad-Vashem-Holocaustmuseum innerhalb seiner Grenzen, eines der weltweit bedeutendsten Gedenkstätten. Ein Jugendherberge namens Mercaz Tzippori liegt im zentralen Bereich und bietet Besuchern eine Unterkunftsmöglichkeit inmitten der Natur.
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