Migdal, Siedlung in Israel
Migdal ist eine kleine Stadt an der Westseite des Sees von Galiläa und bekannt als Heimat von Maria Magdalena. Das Gelände beherbergt Überreste eines antiken römischen Fischerdorfes mit Fundamenten, Straßen und Strukturen, die aus der Erde freigelegt wurden.
Der Ort entstand als Handelszentrum für Fischfang und Verarbeitung an günstigen Quellen und fruchtbarem Land. Während der Zeit Jesu war es ein befestigter Ort von strategischer Bedeutung, wurde aber während eines Aufstands gegen Rom angegriffen und beschädigt.
Der Name Migdal leitet sich vom hebräischen Wort für "Turm" ab und bezieht sich auf eine Befestigung, die hier einst stand. Der Ort war über Jahrhunderte hinweg ein Fischerdorf, dessen Einwohner die umliegenden Gewässer nutzten und Fisch verarbeiteten.
Der Ort ist leicht zugänglich und bietet offene Ruinen zum Erkunden sowie neue Museen und Kapellen für einen umfassenden Besuch. Die ruhige Lage mit Blick auf den See ermöglicht bequemes Gehen durch die Überreste und das Gelände, wobei genug Raum zum Wandern vorhanden ist.
Ein fast 2000 Jahre altes Fischerboot wurde hier in einem trockengelegten See gefunden und offenbart seltene Einblicke in antike Handwerkstechniken und Alltagsleben. Ein besonderer Stein namens Magdala-Stein, verziert mit Symbolen wie einem siebenarmigen Leuchter, zeigt die künstlerischen und spirituellen Ausdrucksformen der frühen Gemeinde.
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