Poria – Kfar Avoda, Gemeinschaftssiedlung in Emek HaYarden, Israel.
Poria - Kfar Avoda ist eine Wohnsiedlung in der Region Emek HaYarden, östlich des Sees von Tiberias gelegen. Der Ort erstreckt sich über erhöhtes Gelände und bietet Ausblicke auf die umliegenden Täler und das Seeufer in der Ferne.
Die Siedlung wurde 1949 gegründet, als 90 Familien aus dem Jemen ankamen und mit Unterstützung der Jewish Agency die Gegend erschlossen. Sie entwickelte sich als eine der frühen Kibbuz-Gemeinschaften in der Region nach der Staatsgründung.
Der Name setzt sich aus Poria und Kfar Avoda zusammen, was im Hebräischen Arbeitsdorf bedeutet und die landwirtschaftlichen Wurzeln dieser Gemeinde widerspiegelt. Die Bewohner haben diese Verbindung zur Landarbeit bis heute bewahrt und prägen das Gesicht des Ortes.
Der Ort wird vom Emek HaYarden Regionalrat verwaltet und bietet Besuchern einen Einblick in eine kleine, eng verbundene Gemeinschaft. Die erhöhte Lage bietet gute Zugänglichkeit, und der Ort liegt günstig zwischen Tiberias und anderen Zielen in der Region.
Die Siedlung war eine der ersten Kibbuz-Gründungen unmittelbar nach Israels Unabhängigkeit und verkörpert ein bedeutsames Kapitel der frühen Zuwanderung und Besiedlung. Ihre Entstehung zeigt, wie jemenitische Familien in den 1940er Jahren zur Neugestaltung des Landes beitrugen.
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