Kinneret farm, Landwirtschaftliches Erbemuseum in Kinneret, Israel.
Das Kinneret Farm ist ein Freilichtmuseum mit restaurierten Gebäuden wie einer Speisehalle und einer Scheune, die um einen zentralen Hof angeordnet sind. Der Hof zeigt frühe Landwirtschaftsgeräte und Werkzeuge, die verdeutlichen, wie die tägliche Arbeit auf dem Gelände ablief.
Das Gelände wurde 1908 gegründet und diente als Lernstätte für jüdische Bauern, die neue Anbaumethoden in der Region erprobten. Die Schule trug zur Entwicklung gemeinschaftlicher Siedlungen wie Kibbuze und Moschaws bei und prägte damit die Landwirtschaft des Landes.
Der Speisesaal war der Treffpunkt, wo Pioniere abends zusammenkamen, um Hebräisch zu lernen und neue Traditionen für Feierlichkeiten zu schaffen. Diese Zusammenkünfte prägten die soziale Kultur der frühen Siedler und zeigten, wie Alltagsorte zu Zentren der Gemeinschaftsbildung wurden.
Der Besuch funktioniert am besten an Wochentagen, wenn die Gebäude offen sind und man durch die Räume gehen kann. Das Gelände ist überschaubar und lässt sich in wenigen Stunden zu Fuß erkunden.
Frauen gründeten 1911 eine separate Ausbildungsstätte auf dem Gelände und waren damit Vorreiter in der landwirtschaftlichen Ausbildung von Frauen. Diese Einrichtung ermöglichte es Frauen, Fähigkeiten zu erlernen, die sonst nur Männern zugänglich waren.
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