Bitha, Landwirtschaftlicher Moshav im Regionalrat Merhavim, Israel
Bitha ist ein Moshav im nordwestlichen Negev in der Nähe von Ofakim, das auf einem Hügel auf 120 Metern Höhe liegt. Die Siedlung erstreckt sich über landwirtschaftliche Flächen und Wohnbereiche, die durch die Verwaltungsstruktur des Merhavim-Regionalrats organisiert sind.
Die Siedlung entstand 1950 als Gründung durch jemenitische Einwanderer, die zunächst im Ma'abara Hakam Ha-107 lebten. 1952 zogen die Bewohner auf den Standort des heutigen Moshav um und schufen so eine dauerhafte Gemeinschaft in der Region.
Die Siedlung vereinigt Gemeinschaften mit jemenitischen und ägyptisch-karäitischen Wurzeln, die ihre Traditionen im Rahmen des landwirtschaftlichen Lebens bewahrt haben. Besucher können die Mischung dieser Kulturen in der alltäglichen Lebensweise und den lokalen Bräuchen erleben.
Das Moshav funktioniert als landwirtschaftliche Gemeinschaft, in der Einwohner individuelle Grundstücke bewirtschaften und Ressourcen teilen. Der Ort ist leicht zu erreichen und bietet einen guten Überblick über die Lebensweise in den ländlichen Siedlungen des Negev.
Die Siedlung zeigt, wie verschiedene jüdische Gemeinschaften erfolgreich in einer gemeinsamen Struktur zusammenleben können. Dieses Modell der Zusammenarbeit prägt die Identität des Ortes und trägt bis heute zur Entwicklung der südlichen Region bei.
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