Eshbol, Landwirtschaftlicher Moschaw im Regionalrat Merhavim, Israel
Eshbol ist ein Moshav im Nordwesten des Negev, der sich zwischen den Städten Netivot und Rahat erstreckt und sich auf Landwirtschaft konzentriert. Die Siedlung liegt etwa 173 Meter über dem Meeresspiegel und beherbergt rund 662 Einwohner, die in dieser halbtrockenen Region Feldfrüchte und andere Produkte anbauen.
Die Gründung 1955 durch iranische jüdische Einwanderer aus der Region Yazd war Teil des israelischen Siedlungsausbauprogramms im Negev. Diese Gemeinschaft entstand in einer Zeit intensiver Kolonisierungsmaßnahmen und bewahrt bis heute Verbindungen zu ihrer persischen Herkunft.
Die Bewohner bewirtschaften individuelle Familienbetriebe und arbeiten gleichzeitig in Kooperativen zusammen, die den Zusammenhalt der Gemeinschaft stärken. Diese Form des Zusammenlebens prägt den Alltag und zeigt, wie traditionelle landwirtschaftliche Werte hier gelebt werden.
Die kleine Siedlung ist über die Hauptstraßen zwischen Netivot und Rahat erreichbar und liegt in einem Gebiet mit ausreichend natürlicher Beleuchtung und offenen Feldfllächen. Besucher sollten während der warmen Monate Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da die Region wenig Schatten bietet.
Der Name kommt vom hebräischen Wort für Traube oder Bündel und verweist auf die Landwirtschaft als Kernidentität der Siedlung. Dieses iranisch-jüdische Dorf bewahrt bis heute kulturelle Besonderheiten seiner Gründer aus dem Süden des Iran.
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