Ruhama Badlands, Naturschutzgebiet in Negev, Israel.
Das Ruhama-Badlands ist ein Naturschutzgebiet mit zwei unterschiedlichen Bereichen, die von Rollhügeln, saisonalen Bächen und freiliegenden Kurkar-Graten geprägt sind. Die Wassererosion hat diese Felsformationen über lange Zeit geformt und schuf die charakteristische Landschaft, die Besucher heute sehen.
Die Reserve grenzt an den Kibbutz Ruhama, der 1912 als erste jüdische Siedlung in der Negev gegründet wurde. Die Siedlung wurde mehrmals aufgegeben, bevor sie 1944 dauerhaft besiedelt wurde.
Die Landschaft wird von Einheimischen wegen ihrer grünen Hügel und der roten Anemonen, die in den Wintermonaten blühen, liebevoll genannt. Diese Blüten prägen das Aussehen der Region und machen sie zu einem besonderen Anblick für Besucher.
Das westliche Gebiet der Reserve ist über die Straße 334 erreichbar und bietet gute Zugangsmöglichkeiten für Besucher. Der Februar ist die beste Zeit für einen Besuch, wenn die wildblühenden Blüten in voller Pracht stehen.
Die Zusammensetzung des Lössbodens schafft besondere Wasserdrainage-Muster, die zur Bildung des charakteristischen Badlands-Geländes in dieser Region beitragen. Diese geologischen Bedingungen ermöglichen das Wachstum der wildblühenden Vegetation, die das Gebiet prägt.
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