Hittin, historic Palestinian village, the site of the Battle of Hattin in 1187, replaced in 1949–1950 by two Jewish Israeli villages
Hittin ist ein verlassenes palästinensisches Dorf am Fuß des Berges Hittin in Galiläa, Israel, dessen Ruinen auf flachem Gelände liegen. Der Berg über dem Dorf hat zwei markante Gipfel, die ihm den Namen „Hörner von Hattin
Das Dorf wurde auf den Resten einer älteren Siedlung errichtet, die bis in die Antike zurückreicht und in der Römerzeit als Kfar Hittaya bekannt war. Im Jahr 1187 fand in der Nähe die entscheidende Schlacht statt, in der Saladin die Kreuzfahrerkräfte besiegte und damit die Kontrolle über die Region neu gestaltete.
Der Schrein des Propheten Schueib auf dem Hügel ist ein heiliger Ort für Drusen und Muslime, die jedes Jahr im April zur Pilgerfahrt kommen. Die Stätte zeigt die religiöse Bedeutung, die dieser Ort über Jahrhunderte hinweg für verschiedene Gemeinschaften hatte.
Das Gelände ist heute von Gras und Bäumen bedeckt, und das Minarett der ehemaligen Moschee ist noch zu sehen, befindet sich jedoch in einem schlechten Zustand. Der Boden ist uneben, daher sollten Besucher festes Schuhwerk tragen und mit keinen ausgewiesenen Wegen rechnen.
Das Dorf war jahrhundertelang für seinen Honig bekannt, und historische Aufzeichnungen aus dem Jahr 1596 belegen den Honighandel neben Weizen und Gerste. Diese Kombination aus Landwirtschaft und Imkerei war in dieser Gegend eher selten und zeigt, wie die Dorfbewohner die Quellen und die umliegende Vegetation nutzten.
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