בתי נייטין, Wohnanlage in Mea Shearim, Jerusalem, Israel
Das Gebäude Batei Neitin ist ein Wohnkomplex mit vier parallel angeordneten Gebäuden, die durch einen unterirdischen Tunnel verbunden sind und sich neben dem Viertel Mea Shearim befinden. Der gesamte Komplex beherbergt etwa 55 Wohnungen und wird durch ein Haupttor von der Mea-Shearim-Straße aus betreten.
Der Komplex wurde 1901 von Rabbiner Schmuel Zanvil Spitzer gegründet und nach dem amerikanischen Spender Menachem Neitin benannt, der nach Jerusalem auswanderte. Die Gründung entstand aus dem Bedarf, Toragelehrte und Handwerker in der wachsenden Stadt zu unterstützen.
Das Gebäude war ursprünglich als kostenlose Unterkunft für Toragelehrte und Handwerker konzipiert, wobei die Bewohner nach einem Lotteriesystem alle drei Jahre wechselten. Diese Rotation spiegelt eine besondere Philosophie der Unterstützung für religiöse Studenten wider.
Der Durchgang durch das Tor verbindet alle vier Gebäude und enthält Inschriften, die den Gründern und Spendern gewidmet sind. Das unterirdische Tunnelsystem ermöglicht es, den Komplex auch bei schlechtem Wetter zu durchqueren.
Von den östlichen Fenstern des Komplexes kann man bis zu den Bergen von Moab sehen, ein unerwarteter Ausblick aus der dicht bebauten Stadt. Diese weitreichende Aussicht war bei der ursprünglichen Planung des Gebäudes wahrscheinlich ein geschätztes Merkmal.
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